Aus- und Weiterbildungen

Datenschutz

Das aktuelle Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) fordert von Geschäftsführern die Bestellung eines zuverlässigen und fachkundigen Datenschutzbeauftragten, wenn im Unternehmen mittels EDV personenbezogene Daten erhoben werden und mehr als 9 Mitarbeiter mit diesen arbeiten. Doch nur wenn der DSB die erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit nachweisen kann, gilt er nach BDSG offiziell als bestellt. Die Geschäftsführer sind laut § 4 f BDSG in der Pflicht, für eine entsprechende Ausbildung zu sorgen.

ZIELE UND NUTZEN:

  • Rechtssicher mit maximalem Praxisbezug: Anschauliche Beispiele aus der Datenschutzpraxis vermitteln dem DSB das komplette Know-how, durch das er nach BDSG als fachkundig und zuverlässig gilt. Damit kommen Geschäftsführer ihrer Ausbildungspflicht nach.
  • Kompakt lernen und schnell umsetzen: In nur drei Tagen erlernt der DSB die notwendige Fachkunde. Für die schnelle Umsetzung stehen zahlreiche Formulare, Mustertexte und Arbeitshilfen zur Verfügung.
  • Qualifizierter Leistungsnachweis: Nach erfolgreich absolvierter Abschlussprüfung erhält der DSB das Zertifikat „Betrieblicher Datenschutzbeauftragter“ und kann seine Fachkunde bei Kontrollen nachweisen.

ZIELGRUPPE:

Neubestellte und etablierte Datenschutzbeauftragte, Mitarbeitende aus Revision, Rechtsabteilungen und Organisation. Auch für externe DSB als Einführung geeignet.

AUSZUG AUS DEN INHALTEN:

Rechtliche Grundlagen – das muss der Datenschutzbeauftragte unbedingt wissen

  • Verfassungsrechtliche Grundlagen – Mit personenbezogenen Daten korrekt umgehen
  • Besonderheiten und Unterschiede kennen: Bundesdatenschutzgesetz, Arbeitnehmerdatenschutz, Telemediengesetz und Telekommunikationsgesetz
  • Praktische Regelungsgrundsätze des BDSG kennen und anwenden
  • Zulässigkeit der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten
  • Rechte der Betroffenen kennen und umsetzen
  • Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Betroffenen
  • Recht auf Auskunft, Benachrichtigung, Berichtigung, Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten
  • Datenverarbeitung öffentlicher und nicht-öffentlicher Stellen
  • Datenschutzkontrolle der Verantwortlichen und Überprüfung durch den DSB
  • Schadensersatzrecht
  • Bußgeld- und Strafvorschriften erkennen und wirksam Ansprüche verhindern

 Datenschutz organisieren – so setzt der Datenschutzbeauftragte alle Aufgaben und Pflichten bestmögliches um

  • Anforderungen und Aufgaben des betrieblichen DSB
  • Anforderungen und Aufgaben des DSB nach §4f und §4g BDSG
  • Erstellung von Verzeichnissen z.B. Verfahrensverzeichnis
  • Effektive Vorbereitung und Durchführung von Datenschutzunterweisungen und -schulungen 
  • Erstellung eines umsetzbaren Datenschutzkonzeptes
  • Dokumentation relevanter Verfahren
  • Praktische Realisierung von Kontrollen nach §9 BDSG
  • Meldepflichten und Vorabkontrollen
  • Rechtssichere Durchführung und Dokumentation von Vorabkontrollen
  • Meldepflichten bei Datenschutzpannen nach §42a BDSG

IT-Sicherheit und Vertiefung

  • Technische und organisatorische Maßnahmen
  • Sicherheitsvorfällen vorbeugen
  • Verschlüsselungsmechanismen kennen und anwenden
  • Datenschutzaudits vorbereiten und durchführen
  • Intern und bei Auftragnehmern nach §11 BDSG
  • Umgang mit Social Media und anderen Problembereichen im Internet
  • Datenschutz für Cloud Computing klären
  • Richtlinien für BYOD erstellen und Sicherheitsrisiken vermeiden
  • Zusammenfassung aller Inhalte

 

ANGEBOTENE VARIANTEN:

  • 3-Tages-Präsenz-Seminar

Die nächsten Weiterbildungstermine

3-Tages-Workshop von 10.00 - 17.00 Uhr

10.10.2017

12.10.2017

München

13.11.2017

15.11.2017

Berlin