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Informationstechnologie

Die neue EU Datenschutz-Grundverordnung (EU DS-GVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG neu) sind ab dem 25.05.2018 in den Unternehmen zwingend anzuwenden. Von den Änderungen ist auch der Beschäftigtendatenschutz wesentlich betroffen: So müssen die verstärkten Dokumentationspflichten in den Personalakten beachtet, die Nutzungsvereinbarungen von Internet und E-Mail am Arbeitsplatz angepasst und im Bewerbungsverfahren die Informationspflicht strikt befolgt werden. Außerdem drohen bei Datenschutzverstößen drastisch erhöhte Bußgelder. Im Seminar vermittelt die erfahrene Expertin, welche konkreten Änderungen im Beschäftigtendatenschutz auf Unternehmen zukommen und wie die neuen Vorgaben rechtssicher umzusetzen sind.

  • Durch die Gegenüberstellung der bisherigen und neuen Regelungen wissen die Teilnehmer, wo konkreter Handlungsbedarf im Unternehmen notwendig ist.
  • Die Teilnehmer erfahren, wie ihre Datenschutzkonzepte grundlegend nach den neuen Vorgaben zu überarbeiten sind. So gewinnen sie Entscheidungssicherheit und nutzen ihren Handlungsspielraum optimal für ihr Unternehmen aus.
  • Die Teilnehmer vermeiden mögliche datenschutzrechtliche Risiken und Stolperfallen und beugen Imageschäden, Bußgelder und Strafen konsequent vor.

I Datenschutzrechtliche Grundlagen
• Definitionen datenschutzrechtlicher Grundbegriffe
• Recht auf informationelle Selbstbestimmung
• Verbot mit Erlaubnisvorbehalt
• Sonderfall des Arbeitsverhältnisses

II Die Datenverarbeitung im Arbeitsverhältnis
• Vergleich zwischen dem § 32 BDSG (alt) und dem § 26 BDSG (neu): Zu welchen Zwecken dürfen personenbezogene Daten verarbeitet werden?
• Anforderungen bei der Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten (Art. 4 Abs. 1 DS-GVO)
• Besonderheiten bei einer Zweckänderung
• Was ist bei besonderen Kategorien personenbezogener Daten zu beachten? (z. B. Angaben über rassistische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse Überzeugungen)

III Datenschutz im Bewerbungsverfahren rechtssicher umsetzen und dokumentieren
• Die Ausschreibung – Informationspflichten des Art. 13 DS-GVO
• Bewerbungsunterlagen rechtssicher auswerten, Internetrecherche über Google oder Facebook
• Bewerbungsunterlagen sicher aufbewahren
 
IV Sicherer Umgang mit Personalakten
• Begriffsdefinition
• Inhalte und Dokumentationspflichten von Personalakten in der Praxis
• Welche Rechte stehen dem Arbeitnehmer zu?

V Nutzung der betrieblichen Kommunikationsmittel regeln
• Vorgaben zur Nutzung von E-Mail, Software, Telefon, Fax, Social Media und Internet
• Nutzung im Rahmen der Aufgabenerfüllung
• Welche Vorteile bringt ein Privatnutzungsverbot?
• Gestaltungsmöglichkeiten bei erlaubter Privatnutzung

VI Überwachung durch den Arbeitgeber – was ist erlaubt?
• Videoüberwachung und Einsatz von Ortungssystemen
• Zeiterfassung und Zugangskontrollen
• Zugriff auf Mitarbeiter-E-Mails
• Auswertung des Internetverhaltens von Mitarbeitern

VII Datenschutz und Betriebsrat
• Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats
• Zusammenarbeit mit dem Datenschutzbeauftragten
• Eigene Pflichten

VIII Neue Bußgeldrisiken: Folgen von Datenschutzverstößen im Arbeitsverhältnis

 


Der 1-Tages-Workhop findet an folgenden Terminen statt

15.05.2018

Köln

ausgebucht

17.05.2018

Leipzig

frei

05.06.2018

Stuttgart

frei

03.07.2018

Hamburg

frei

10.07.2018

Frankfurt/Main

frei

12.07.2018

München

frei

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